Das belgische CAO/CCT Nr. 39 verlangt Information und Beratung des Betriebsrats vor der Einführung neuer Technik wie KI — wie man das bei einem KI-Rollout richtig macht.

dgm ist ein unabhängiger osFoundry-Integrationspartner — nicht verbunden mit dem Hersteller von osFoundry, und dgm hat bisher noch keine abgeschlossenen Kundenintegrationen.

Bei der Einführung von KI mit wesentlichen Auswirkungen auf die Arbeit verlangt das belgische Recht die Einbindung des Betriebsrats. Dieser Beitrag erklärt die CAO/CCT Nr. 39.

Was die CAO/CCT Nr. 39 verlangt

Das nationale Kollektivabkommen Nr. 39 verpflichtet Arbeitgeber (Unternehmen mit durchschnittlich ≥50 Beschäftigten), den Betriebsrat (ondernemingsraad / conseil d’entreprise) mindestens 3 Monate vor Einführung neuer Technik mit wesentlichen Folgen für Beschäftigung, Arbeitsorganisation oder Arbeitsbedingungen schriftlich zu informieren und zu beraten — direkt relevant für KI-Einführungen.

Was das praktisch heißt

Planen Sie die Information und Konsultation früh ein, bevor ein KI-Rollout mit wesentlichen Auswirkungen startet. Dokumentieren Sie den Prozess. Bitte gegen die offizielle Quelle prüfen, bevor es als Rechtsberatung gilt.

Zusammenspiel mit anderen Pflichten

KI im Recruiting ist nach der EU-KI-Verordnung Hochrisiko, und DSGVO-Profiling-Regeln gelten. osFoundrys verwaltete Cloud legt Daten auf die USA, die EU oder Japan fest — es gibt also eine echte EU-Region, womit für belgische Unternehmen eine ehrliche EU-Datenhaltung möglich ist. Wer Daten konkret in Belgien halten will, hat reale Optionen: Google Cloud europe-west1 steht physisch in Saint-Ghislain (Hennegau/Hainaut), Belgien, und Azure Belgium Central (Region Brüssel) ist seit dem 19. November 2025 allgemein verfügbar (GA). AWS betreibt (Stand 2026) keine eigene Region in Belgien, sondern bedient den Markt aus EU-Regionen wie Frankfurt, Paris oder Irland. osFoundry lässt sich entsprechend in einer EU-Region verwalten, selbst in einer belgischen Cloud-Region hosten (BYO-Cloud) oder lokal-zuerst auf dem eigenen Gerät betreiben — statt eine belgische verwaltete Region zu behaupten, die es so nicht gibt. Welche Regionen für Sie aktuell verfügbar sind, prüfen Sie bitte beim jeweiligen Anbieter.

Wie dgm unterstützen kann

dgm ist ein unabhängiger Integrationspartner und hilft belgischen Unternehmen bei der Einführung von osFoundry — von der Auswahl des ersten sinnvollen Anwendungsfalls über die konkrete Umsetzung bis zur Anbindung an Ihre bestehenden Systeme. dgm ist nicht mit dem Hersteller von osFoundry verbunden und hat bisher noch keine abgeschlossenen Kundenintegrationen — beschrieben werden daher angebotene Leistungen, keine vergangenen Ergebnisse. Wenn Sie ein realistisches Einstiegsprojekt abstecken möchten, unterstützt dgm Sie bei der Planung.

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